Diakonieverein Heilsbronn und Umgebung

Wohl jeder kennt es: das Kronenkreuz der Diakonie. Zeichen der Liebe Gottes in Jesus Christus und zugleich Aufforderung als geliebte Kinder Gottes diese Liebe immer wieder weiterzugeben. Prof. Richard Boeland, von der Kunstschule Berlin, hat das Kronenkreuz 1925 als Zeichen für die Innere Mission entworfen. Er verband die beiden Anfangsbuchstaben I und M in künstlerischer Form .

Erst wesentlích später wurde das Signet der "Inneren Mission" als "Kronenkreuz" bezeichnet. 1957 wurde das "Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland "gegründet und übernahm das Kronenkreuz als eigenes Symbol.

 

 

 

Der Diakonieverein vor 100 Jahren

Im März 1904 kam es auf Betreiben des damals in Heilsbronn wirkenden Vikars Schmídt zur Gründung des Diakonievereins Heilsbronn - Weiterndorf durch die Evang.Luth.Kirchengemeinde Heilsbronn. Ziel des Vereins war es, einen Pflegedienst für alte und kranke Menschen anzubieten, eine Kinderschule zu betreiben,

die den Kindern vor der Einschulung Bleibe und Betreuung bot und ihnen die Grundwerte des christlichen Lebens vermitteln sollte. Für junge Frauen und Mädchen sollte eine Nähschule eingerichtet werden, um sie auf ihre künftigen Aufgaben als Hausfrauen vorzubereiten.

 

 

Der Diakonieverein heute

Heute zählt der Diakonieverein ca. 600 Mitglieder und hat fast 80 Mitarbeitende. Der Diakonieverein bietet Hilfen für die Betreuung alter und kranker Menschen,

weiterhin betreibt er zwei Kindertagestätten, eine Kinderkrippe sowie die Küche im Seniorenwohnstift. Mehr dazu finden Sie auf den weiteren Seiten dieser Homepage.

Leitsätze

Grundlage

1   Diakonie ist Wesens- und Lebensäußerung der Kirche Jesu Christi. Der Diakonieverein ist 1904 aus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Heilsbronn heraus entstanden und ist mit ihr und mit den anderen christlichen Gemeinden in der Region eng verbunden.

2   Wir verstehen unsere Arbeit als Dienst am Nächsten. Kennzeichen des Dienstes sind Zuwendung, fairer Umgang und Barmherzigkeit. Wir leisten unseren Dienst souverän, fürsorglich und effektiv. Wir sehen den ganzen Menschen und wissen uns im Blick auf Jesus Christus verantwortlich.

 

Aufgabe

3   Menschen finden beim Diakonieverein einen Ort, an dem sie Unterstützung  erfahren, Rat erhalten, Vermittlung bekommen und gestärkt und entlastet werden. Wir sind für jeden da, der Hilfe braucht, arbeiten professionell und mit Herz.

 

Arbeitsbereiche

4   Dienst am Nächsten heißt Eintreten für Hilfsbedürftige, Schwache, Alte, Sterbende, Arme und Kinder sowie deren Angehörige. Es gilt offen zu sein für die Nöte, Sorgen und Bedürfnisse aller Menschen, unabhängig von Bildung, Status, Nationalität, Konfession und Religion. Dabei haben wir die Stärken und Fähigkeiten der Menschen, die sich an uns wenden, im Blick.

4.1   Die Diakoniestation versorgt im Bereich der Kommunen Bruckberg, Heilsbronn und Petersaurach alle hilfsbedürftigen alten und kranken Menschen, die pflegerische Hilfe, Unterstützung oder Begleitung benötigen.

4.2   In den evangelischen Kindertagesstätten   in der Pfarrgasse und in der Dahlienstraße finden Familien von Heilsbronn und den zugehörigen Dörfern von christlichen Werten geprägte familien-ergänzende Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern zwischen 2 und 8 Jahren.
Die Kinderkrippe für 0-2-Jährige in der Pfarrgasse/Zugang Münsterplatz unterstützt Eltern, die allein erziehen, berufstätig sind, Entlastung brauchen oder ihr Kind zusätzlich fördern wollen.

4.3   Im Seniorenwohnstift Frühlingstrasse sorgen Küche und Betreuung für das Wohlbefinden der Bewohner.

4.4   Weitere Bereiche des diakonischen Engagements („Tafel", Tagesbetreuung alter Menschen; Hospizarbeit) sind im Blick bzw. gehören zum Diakonieverein, in Kooperation mit dem Diakonischen Werk des Dekanats Windsbach und mit anderen Vereinen und Verbänden.

4.5   Die Mitarbeitenden in den jeweiligen Bereichen sind immer über ihre eigentliche Aufgabe hinaus ansprechbar.

 

Mitarbeitende und Leitung

5   Vorstand und Bereichsleitungen pflegen einen transparenten und partnerschaftlichen Führungsstil. Sie stärken die ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden in ihrer sozialen, fachlichen und kommunikativen Kompetenz und verstehen sich als Vorbild für die Mitarbeitenden.

6   Herz und fachlich qualifizierte Leistung gehören für uns zusammen. Im Umgang miteinander und mit den uns anvertrauten Menschen ist Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Respekt vorherrschend. Eigenverantwortliches Handeln ist erwünscht.

 

Gesellschaftlicher Auftrag

7   Wir trauen uns zu, diakonisches Handeln und ökonomische Belange vereinen zu können. Dabei helfen uns auch die Beiträge der Vereinsmitglieder und die Spenden von Förderern und Geschäftsleuten.

8   Mit unserer Vereinstätigkeit tragen wir bei zur gesellschaftlichen Integration in Heilsbronn und Umgebung sowie zum Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.

9   Gesellschaftliche Entwicklungen wie z.B. die zunehmende Armut  aufmerksam wahrnehmen, Nöte und Bedarf erkennen und benennen und das in unseren Möglichkeiten Liegende tun  ist unser Vorsatz. So hat gemeindeverbundene Diakonie eine Zukunft und so gewinnt Kirche an Glaubwürdigkeit.

 

Januar 2017                                                                                                                      Die Vorstandschaft